#onajourney | airbnb Copenhagen

Freitag, 24 Juli, 2015 , , , , 9

Wo wohnen in Kopenhagen? Wir haben uns mal wieder für ein airbnb Apartment entschieden. Gewohnt haben wir in Zidas 2-Zimmer-Wohnung in dem schönen Viertel Nørrebro im Nordwesten von Kopenhagen. Als wir nach der passenden Unterkunft gesucht haben, sind wir auch auf sehr schöne Hotels gestoßen: das Problem war nur, dass die meisten schon ausgebucht waren.

Deshalb mein Tipp an euch: Möglichst frühzeitig buchen und eventuell noch einen Frühbucherrabatt absahnen. Aber vielleicht geht es euch wie uns und ihr habt euch spontan dazu entschieden, einen Abstecher nach Kopenhagen zu machen. In diesem Fall eignet sich das große Angebot (über 1000 Angebote in Kopenhagen und Umgebung) an airbnb Wohnungen oder einzelnen Zimmern.

Wie läuft airbnb eigentlich ab? Muss man Angst haben, sein Geld zu verlieren?

Der Slogan “Willkommen zu Hause”, der einem beim Ansehen der Startseite von airbnb sofort ins Auge fällt, baut unvermeidlich ein Vertrauensverhältnis auf. Airbnb wurde 2008 in den USA gegründet und hat es geschafft, den Hotelketten Konkurrenz zu machen. Das tolle daran: Man findet weltweit, in derzeit über 190 Ländern einzelne Zimmer oder Wohnungen. Auf der ganzen Welt gibt es derzeit (Stand: Juli 2015) 1.500.000 Inserate und 40 Millionen Personen haben diese Inserate bereits in Anspruch genommen und dort übernachtet.

Bei manchen Inseraten ist es möglich nur eine einzige Nacht zu übernachten, andere wiederum verlangen einen Mindestaufenthalt von 2-3 Nächten. Andere Wohnungen kann man sogar ganze Wochen oder Monate mieten. Was ich ziemlich cool finde, denn man muss bedenken, dass die Vermieter meistens in diesen Wohnungen, die sie zur Verfügung stellen, leben und für die Zeit, in der jemand in ihren vier Wänden wohnt “auszieht”. Aber es gibt auch den Fall, dass viele der Wohnungen nur für airbnb Vermietungen genutzt werden. Ich habe beide Fälle schon erlebt: in Kopenhagen war sofort zu erkennen, dass Zida (die Vermieterin) in der Wohnung lebt: der Kleiderschrank war gefüllt, ihre Beauty- und Hygieneartikel waren im Bad und -schrank und in der Küche hat man gespürt, dass hier gekocht wird. Zida war auch so lieb und hat Benny und mir einen Willkommensbrief geschrieben, in welchem sie uns angeboten hat, all ihre Küchenutensilien und Lebensmittel mitzuverwenden.

In Porto war das allerdings anders, Unsere Vermieterin Joana war auch herzallerliebst und sehr bemüht uns tolle Tipps für die Stadt zu geben. Die Wohnung war einwandfrei und sehr schön eingerichtet. Allerdings war die Küche nur mit Geschirr (ein kleines Set) ausgestattet. Gewürze, Öl und Essig oder anderes gab es leider nicht, d.h. hätte man dort kochen wollen – was viele airbnb-Gäste machen – hätte man sich erst einmal diese Grundausstattung kaufen müssen.

Zurück zur Startseite von airbnb. Dort gibt es die Möglichkeit seinen Wunschort einzugeben sowie Check-In- und Check-Out-Daten. Wer möchte kann auch die Personenanzahl eingeben. Bei späteren Suchanfragen gibt es viele weitere Filter, die die Suche erleichtern. Diese sind beispielsweise die Auswahl zwischen einem ganzen Apartment/Unterkunft, einem Gemeinschaftszimmer oder einem einzelnen Zimmer (Privatzimmer). Darüberhinaus gibt es eine Preisspanne (9 bis maximal 1000 € pro Nacht), die anhand eines Schiebereglers individuell angepasst werden kann. Die einzelnen Inserate zeigen meistens einige Bilder der Unterkunft von Schlafmöglichkeit, Wohnzimmer bis hin zu Bad, Küche, Balkon oder Garten (falls vorhanden). So kann man sofort überprüfen, ob man sich in dieser Unterkunft wohl fühlen würde oder nicht. Das finde ich ist immer total wichtig. Jeder Vermieter hat einen kurzen Infotext zu seiner Unterkunft geschrieben, mit Details zu WLAN oder Anbindung an Öffentliche Verkehrsmittel und Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Ich lese auch immer Bewertungen von anderen Gästen, die bereits in der Unterkunft zu Gast waren. Deren Empfehlungen sind goldwert, da man sofort herauslesen kann, wenn eine Wohnung doch nicht das hatte, was er bzw. der Vermieter versprochen hat.

Wenn man sich für eine Unterkunft entschieden hat und diese zu dem gewünschten Termin noch frei ist, klickt man auf “Buchung anfragen” und erhält im Normalfall 1-8 Stunden später eine Antwort des Vermieters/der Vermieterin. Man kann beim Abschicken der Anfrage ein paar Sätze dazuschreiben, sodass der Host sofort weiß worum es geht, wie viele Personen anreisen, ob Haustiere dabei sind, wann man eincheckt und wann man die Unterkunft wieder vorhat zu verlassen.

Dann schreibt man meistens 2-3 mal hin und her. Das gute an dem “Chatverlauf” ist, dass airbnb diesen ansehen kann und im Falle eines Betrugs Beweise hat. 5% des zu zahlenden Preises gehen an airbnb und der Rest an den Vermieter. Manchmal kann es sein, dass der Vermieter eine Service- und/oder Reinigungsgebühr verlangt, die dann noch auf den Mietpreis pro Nacht dazu addiert wird. Die Gebühren können verschieden hoch sein, von 20 bis 80 Euro – meiner Erfahrung nach. Diese Gebühr beinhaltet das Waschen der Bettwäsche, das Bereitstellen von Handtüchern und die generelle Reinigung der Wohnung. Bei airbnb kann man per Kreditkarte oder Paypal zahlen.

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4 Comments
  • Kato
    Juli 25, 2015

    Schöne Wohnung habt ihr da ergattert :) wir waren letzte Woche ebenfalls in Nørrebro und auch via Airbnb. Unser Apartment war leider so ein “Nur-Airbnb-Apartment”,deshalb gab es in der Küche kein Salz & Co. Letztlich wollten wir aber sowieso essen gehen :)

    • Cecile Meier
      Juli 29, 2015

      Die Essensmöglichkeiten in Kopenhagen sind auch einfach zu verführerisch! In welcher Straße habt ihr gewohnt?

      LG :)

      • Kato
        Juli 30, 2015

        In der Ole Jorgensons Gade, zwei Straßen weg vom Roten Platz.

        • Cecile Meier
          Juli 30, 2015

          Ah wie schön! Ich will wieder zurück :)

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