Festival | Rock im Park 2017

Am ersten Juniwochenende fand zum 22. Mal Rock im Park in Nürnberg statt. Das Festival, das verschiedene Musikrichtungen vereint und drei tagelang bekannte Bands und DJs auf vier Bühnen holt, gehört mittlerweile fest zu Nürnberg und seiner Musikszene. Für mich war es aber erst dieses Jahr soweit: mein erstes Mal Rock im Park. Warum? Weil ich unbedingt Crystal Fighters sehen wollte und natürlich auch, weil es langsam einmal Zeit wurde ein RIP zu erleben.

Direkt nach dem Flug aus Barcelona bin ich in die Straßenbahn Richtung Zeppelinfeld gestiegen. Alleine die Fahrt zum RIP-Gelände gab zu verstehen, wie Rock im Park ist: bunt, rockig, laut und betrunken. Kaum bin ich am Festivalgelände angekommen, habe ich Schilder mit Aufschriften wie „Titten zeigen, dann gibt es Freibier“ gesehen und dachte mir nur: „ciao Leben, wo bin ich hier gelandet“. Das Festival war zu dem Zeitpunkt noch keine 3 Stunden angebrochen und schon war der gesamte Campingbereich zugemüllt. Kaputte Wassermelonen, Scherben, zertretene Bierdosen, Essens-Verpackungen usw. lagen herum, erste Betrunkene lagen aus ihren Zelten heraus in praller Sonne und alle anderen, die noch nicht am Boden lagen, betranken sich Dank Bierpong und anderen „lustigen“ Spielen. An sich wäre das ja kein Problem, wenn man nicht vorbeilaufende Menschen angröhlt, anfässt oder mit Wasserpistolen vollspritzt (so witzig, wie damals im Kindergarten).

Aber irgendwann habe ich mich durch die Campingbereiche kämpfen können und war offiziell auf dem Festivalgelände angekommen. Es war super heiß. Crstyal Fighters hätte an Nachmittag spielen sollen, als ich mich gerade vom Flughafen abgehetzt durch den Campingbereich gemacht habe, als ich die Nachricht bekommen habe, dass ihr Auftritt auf 2 Uhr Nachts verschoben wurde. So habe ich sie zum Glück nicht verpasst, habe ein paar Stunden auf dem Festival verbracht und konnte nochmal entspannt nach Hause fahren, um dann um kurz vor 2 Uhr Nachts wieder total motiviert und voller Vorfreude auf sie zu warten:

 

Rock im Park

Der Food Experience Bereich mit vielen Foodtrucks ist richtig gelungen, so gab so viele Möglichkeiten! Was ich auch bemerkenswert fand, waren die vielen Securities. Irgendwie fühlt man sich dann doch sicherer – gerade wenn parallel zu Rock im Park das Rock am Ring Gelände geräumt werden musste… Nennenswert ist außerdem der neu eingeführte barrierefreie Campingplatz für Besucher mit Behinderung!

Die Vielzahl an Bands war enorm, Bands aus so verschiedenen Gernen, dazu coole DJs! Für Nürnberg und so habe ich die Bands vorgestellt: http://www.nuernberg-und-so.de/news/kultur/n-2017-05-rock-im-park-620

Okay lange Rede, kurzer Sinn = ich passe wahrscheinlich nicht wirklich zu Rock im Park. Aber egal, einen Versuch war es wert und Crystal Fighters waren wie immer mega!

 

 

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