#1 Januar 2017

Dienstag, 31 Januar, 2017 , , , , 6

Ich dachte mir, ich gebe euch einen kleinen Monatsrückblick und erzähle, was im Januar bei mir los war! Vieles poste ich gar nicht auf Instagram und Co, deshalb möchte ich euch hier daran teilhaben lassen.

Wie schnell sind wir in das neue Jahr gestartet? Vielleicht erging es nur mir so, aber für mich war der Januar im Nu vorbei. Während ich fleißig daran gearbeitet habe, neue Vorsätze in die Tat umzusetzen, wurde ich überrollt von neuen Aufgaben. Deshalb hieß es erstmal neue Strukturen finden. Immer noch geht es mir oft so, dass ich mir schwer tue, Prioritäten zu setzen und auch mal nein zu sagen. Dazu könnt ihr unten mehr lesen!

Amsterdam

Dem Winterwetter konnte ich leider nicht entfliehen. Ich hätte mir so gewünscht ein paar Tage am Meer zu verbringen bei 30 Grad und voller Vitamin D zurückzukehren. Es gab zwar kein Thailand, aber ich durfte nach Amsterdam fliegen, um dort mit adidas zusammenzuarbeiten. Es war super cool! Mir gefällt das Headquarter in Amsterdam sehr und alle adidas Worker waren nett und sporty unterwegs! Amsterdam ist so eine tolle Stadt: relativ klein aber auf keinen Fall langweilig! Es gibt wunderbare Cafés. Ich habe dort eine Freundin wiedergetroffen, sie hat mir eines ihrer Lieblingscafés gezeigt: Mook. Dort gibt es nur Pancakes (deftig und süß) – bei mir gab es natürlich einen „deftigen“ mit Avocado und Hummus! Es war ein Traum!!

Januar 2017 Amsterdam


Januar 2017 Amsterdam Mook

Fashion Victim

Um „Ballast“ loszuwerden, habe ich erneut beim Nightmarket Kleidung verkauft, die ich nicht mehr wirklich trage. Obwohl es jedes Mal ein großer Aufwand ist alles zu sortieren und in die Location zu bringen, muss ich sagen, dass es immer wieder Spaß macht und sich vor allem auch finanziell lohnt! Schade nur, dass die Verkaufsstände beim Nightmarket so gut wie ausverkauft sind – und zwar für das kommende Jahr.

MBFW Berlin

Außerdem habe ich mich entschieden dieses Jahr nicht zur Fashion Week nach Berlin zu fahren – und das obwohl ich zu tollen Shows und Side Events hätte gehen können. Aber irgendwie war mir nicht danach. Letztes Jahr im Januar war es total kalt und ich hab mich erkältet, kein Wunder, wenn man bei Minusgraden leicht bekleidet von einer Location zur anderen geht. Vielleicht ist es im Sommer wieder soweit.

Buchtipp

Viele Blogger führen die Kategorie „New in“, die ich oft cool finde; aber manchmal interessiert es mich einfach nicht, welches neue Kleid in den Kleiderschrank der Bloggerin eingezogen ist. Ich will euch nicht mit neuen Errungenschaften nerven, aber ich möchte den Post nutzen, um euch ein Buch ans Herz zu legen: Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells. Ich hatte mir das Buch letzten Sommer gekauft und irgendwie total vergessen. Das habe ich sofort bereut, als ich die ersten Seiten gelesen habe. Benedict Wells schreibt wie in all seinen Büchern so nah und so echt. Oft bringen mich Sätze zum Nachdenken oder berühren mich. Das Buch geht um drei glückliche Geschwister, die in jungen Jahren ihre Eltern verlieren und daraufhin in ein Internat müssen. Dort trennen sich ihre Wege und jedes Kind geht anders mit dem Verlust der Eltern um. Die Einsamkeit verändert jeden auf einer andere Weise und lässt sie doch wieder zusammenfinden. Ich weiß noch nicht, wie das Buch ausgeht, da mir noch ein paar Seiten fehlen, aber bisher bin ich beeindruckt und mitgerissen. Ich finde, die Einsamkeit spielt so eine große Rolle in unsere Gesellschaft.


Wir hängen so viel auf Social Media ab und meinen die Menschen zu kennen, denen wir folgen oder mit denen wir befreundet sind. Aber wen kennen wir wirklich? Was gibt es einem immer up to date zu sein und zu wissen, wo sich welcher Influencer gerade aufhält. Ist das nicht ein Anzeichen für Einsamkeit? Zuhause zu sitzen und sich die Snaps von anderen anzuschauen. Fühlt man sich dadurch besser? Ich glaube, es bewirkt das Gegenteil. Man wünscht sich auch wieder in den Flieger steigen oder sich auch eine neue Taschen kaufen zu können. Die Scheinwelt der anderen imponiert einem oft. Aber wie schaut es hinter den Kulissen aus? Davon spricht kaum einer.

Social Media Detox

Ich habe den Januar auch bewusst weniger Zeit auf Social Media verbracht – eben aus den oben genannten Gründen. Ich wollte die Zeit, den Beginn eines neuen Jahres dafür nutzen, mich mit mir und meinem Umfeld auseinander zu setzen. Mich mit realen Freunden zu treffen, zu fragen, wie es ihnen geht und einfach für andere da sein! Das ist so viel wertvoller als Likes auf ein Bild zu bekommen. Versteht mich nicht falsch, ich liebe Social Media und all die Vorteile, aber für mich war es wichtig mich wieder mehr auf mein Real Life zu konzentrieren. Ich habe auch Zeit in die Zubereitung von frischem Essen gesteckt, um beispielsweise Lunch mit in die Arbeit nehmen zu können – ist viel gesünder! Hier ein Beispiel aus einem Chinoa-Mix, Räuchertofu, Kichererbsen, Dipp und Avocado-Tomaten Salat.

 

Ihr könnt auf neue Outfits gespannt sein, wir waren schon fleißig am Fotografieren! Irgendwie kam ich nur noch nicht dazu, alle zu bearbeiten und zu betexten – kommt aber noch!

1 Comment
  • Juli
    Februar 8, 2017

    Hört sich nach einem spanennden Jahresauftakt an! Ich bin gespannt, was noch folgen wird. #thebestisyettocome

    Allerliebste Grüße
    Juli :*

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